Allgemeines - Yamaha-YFM-700R

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Quad- eine besondere Konzeption
Ein Quad ist im Grunde genommen nicht anderes als ein vierrädriges Motorrad, das zum Fahren im Gelände entwickelt wurde. Die Einteilung erfolgt in:
-
A.T.V.-s (All-Terrain-Vehicle), die schwere Ausführungen mit Allrad für schwieriges Gelände sind und eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Anbau von Zusatzgeräten (Gepäckträger für Boxen, Ketten, Schneeschilder, etc.) bieten
und den
-
Sportquads mit Heckantrieb mit Kette und Starrachse. Terrain: Feldwege, Sand, Dünen, Schotter, Kies, lose Untergründe und, was die grösste Gaudi ist:
SCHNEE!

Ein Quad kann kein Motorrad ersetzen oder umgekehrt. Aber das braucht es auch nicht. Motocross- Geländemaschinen sind sehr agil und können mit fast jeder erdenklichen Geländeform zurechtkommen, aber eben nicht mit allen. Wenn der Untergrund sehr weich wird, rutscht das Vorderrad weg oder das Hinterrad gräbt sich ein und die Maschine bleibt stecken. Ähnlich kritisch wird es bei Kieselsteinen, Schotter oder bei Wasserdurchfahrten von Bächen oder kleinen Flüssen (z.B. durch moosbewachsene Kieselsteine). Hier kommt die geniale Konstruktion des Quads ins Spiel: Das Gewicht wird auf 4 großflächige Punkte, die Ballonreifen verteilt und die Traktion (beim Sportquad) über die Starrachse auf zwei große, weiche Hinterräder gelenkt. Ein Sport-Quad wird deshalb spielend mit Sand, Matsch, Kies, Schotter oder seichtem Wasser fertig, d.h.überall dort, wo mit dem Motorrad längst Schluss ist und genau dort ist es unschlagbar in seinem Element.

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist auch, dass ein Quad viel schwerer als eine Geländemaschine sei. Etwas schwerer zu handhaben, ja, aber bei weitem leichtfüßiger als die zweirädrigen Kollegen. Das Verhältnis von Gewichtskraft pro Auflagefläche ist beim Quad deutlich günstiger, d.h. viel geringer. Ich habe diese Tatsache regelmäßig meinen Kinder demonstriert, in dem ich den ca. 200kg schweren Raptor mit dem Vorder- und dem Hinterradreifen über Ihre Füße rollen lies, ohne das es ein Aua oder eine Quetschung gegeben hätte (die Kids fanden es jedenfalls toll). Diesen Versuch hätte ich mit meinen Motorrädern sicherlich nicht gemacht.        


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Die wenigsten Quads eignen sich deshalb für lange Touren- oder Überlandfahrten auf Straßen. Wer sich aus diesem Grund ein Quad anschaffen will, ist viel besser beraten, sich ein Motorrad zuzulegen!

Sportquads wie der Raptor sind weder für hohe Geschwindigkeiten oder lange Touren auf Straßen oder Autobahnen ausgelegt. Ein Quad, egal mit welcher Motorisierung, wird niemals die flüssige Fahrdynamik eines Motorrads erreichen.

Daran ändern auch Spezialkonstruktionen wie die RC8R / 990 Adventure mit 1000- bzw. 1200ccm großen KTM-V2 Motoren mit 106-175PS von E.-ATV (Preis zwischen 24.000 und 35.000 Euro) oder die mit 1300ccm großen, 175PS starken BMW-Motoren bestückten GG-Quad- bzw. Trike-Versionen nichts, die zu Preisen zwischen 45.000 von 50.000 Euro angeboten werden (und noch dazu eines Motorradführerscheins bedürfen).   

Anfängern und Neueinsteigern rate ich zu Modellen namhafter Hersteller wie CAN-AM, KAWASAKI, SUZUKI oder YAMAHA in Hubraumgrößen zwischen 250-350ccm.

Wer bereits mit Erfolg am Quadfahren geschnuppert hat oder früher Kleinkraftrad gefahren ist, am besten mit etwas Geländeerfahrung, kann sich durchaus nach einer Suzuki  LTZ400 umschauen, ein sehr schönes, robustes und agiles Sportquad.

Beim Hersteller Yamaha ist der Warrior 350 ein sehr gutes, bewährtes und weiterentwickeltes Modell der Mittelklasse.

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